Feinheiten: zu haben seit: 21.11.08 Album: Puppenspiel Live - Vorhang Auf! Label: Vertigo Be (Universal) Musik/Text: Der Graf Schublade: Gothic Sterne: ****
Tracklist, Maxi-CD: 01 - An deiner Seite (Pinelli Orchester Version) - 4:02 02 - An deiner Seite (Video Spezial) (Data Track)
Immer mal wieder poppen solch düsterdunkle Gestalten wie Blutengel in den Charts auf und machen dort die Welt trotz aller Düsterniss ein wenig bunter. Die beiden auf 2.000 Stück limitierten Ausgaben der Single sind die Vorboten für das Anfang des neuen Jahres erscheinende Album.
Tracklist, Maxi-CD 1 Tracklist, Maxi-CD: 01 - Dancing In The Light 02 - Dancing In The Light (Club Mix) 03 - Black Angels 04 - Good Old Days 05 - Dancing In The Light (Videoclip)
Tracklist, Maxi-CD 2 Tracklist, Maxi-CD: 01 - Dancing In The Light 02 - Dancing In The Light (SolitaryMix) 03 - Not Too Late 04 - You Will Be A Woman 05 - Dancing In The Light (Videoclip)
Feinheiten: zu haben seit: 14.11.08 Album: Blutengel - Moments of our live Label: Out of Line (SPV) Musik/Text: diverse Autoren Schublade: Dark Wave Sterne: ***
Düster, melancholisch, trauernd und dennoch kraftvoll, spannungsreich und mit schleppendem Beat. Es ist zu vermuten, dass Brian Hugh Warner hier seine Trennung von Dita von Theese im Kopf hatte. Vorsicht: Die unschuldig aussehende Schönheit gibt dir den Todesstoss. Beeindruckend.
DunkelDüster schimmert diese Weise des Herrn Pohl und seiner drei Vamps zu uns hinüber. Ein seelenkrankes drei Akkorde-Klavier bestreitet den Auftakt, unmittelbar gefolgt von der dunklen Stimme von Chris Pohl, die schon bei My Saviour zu verzaubern wusste. In der letzten Zillo-Ausgabe zierte er das Cover, was wohl auch den relativ hohen Charteinstieg erklärt. Gothic ist eben noch immer eine Macht im Staat.
Seinerzeit von Trent Razor, Nine Inch Nails(1), entdeckt, ist die Band Marilyn Manson mehr durch ihre Skandale und provokanten Auftritte bekannt, denn durch ihre Musik. Es gehört im GlamGothic eben doch mehr als blose Intrumentenbeherrschung und Vitamin-B dazu. Ein schillerndes, polarisierendes Image hilf hier genauso, wie eine Hammer-Bühnenschow, Killertracks und eben einen eksaltierten Lebenswandel. Sozusagen der amerikanische (Alp-)traum of the NoWay of Life. Mag sein, dass dem ein oder anderen das zu wüst ist, doch was Brian Hugh Warner mit seiner Stimme oder Pogo mit seinen Songmaterial uns servieren, ist absolut amtlich. Blues für alle die jenseits von 130 BPM im Normalbetrieb ticken. Diesmal geht's auch nicht um die diametrale Dichotomie von Gut und Böse, von Sado und Maso, von Dom und Sub, die sich der ein oder andere als Alibi für seine eigenen Grausamkeiten(2) zu recht legt, und von anderen unterstellt werden. Nein, nein diesmal geht es um ein einfaches gebrochenes Herz. Vielleicht seine Art mit der Scheidung von Dita von Teese fertig(3) zu werden. Ob es dabei auch ein Exklusiv-Konzert von Max Raabe und dem Palast Orchester(4) gab?
Süß klebrig beginnt der Song. Ohne genau zu wissen wohin, gleitet er erst ein bißchen seicht daher, um so zur Hälfte hin richtig auszupacken, da kommen die Bratgitarren unverholen aus ihren Löchern. Schönes, dunkles Geschepper mit viel Leidenschaft.
Einer der Urviecher des DeathGothicDarkMetal bittet zum Tanz. In der Hölle schmoren, zum dortigen gehobenen Management gehören, ab und zu eine Seele verbrauchen, orgiastische feste Feste feiern und dabei Paradise Lost lauschen. Teuflisch gut.